pic-header
Sondernewsletter
Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Auswirkungen der CORONA-Krise treffen die deutsche Wirtschaft hart. Schätzungen zu Folge wird das Bruttoinlandsprodukt um bis zu acht Prozent sinken. Dementsprechend werden auch die Werbe-und Kommunikationsbranche die Auswirkungen des Corona-Virus über die Krise hinaus deutlich spüren.

Aktuell haben die Verbraucher andere Dinge im Kopf, Produktlaunches werden verschoben, Werbebudgets eingefroren. Gerade für den Erfolg des B2B-Marketings müssen Ausgaben priorisiert werden: der ROI wird kritischer gesehen, gestrichen werden zunächst die großen Budgets für Anzeigen und / oder TV-Spots.

Schon jetzt ist absehbar, dass Dienstreisen auch nach der Krise reduziert werden, wie sich Messen nach der Krise positionieren können, wird zumindest interessant. Gleichzeitig steigt die Nutzung digitaler Technologien, wie Chat- oder Video-Call-Tools, rapide an. Mobiles Bezahlen ist plötzlich angesagt, und auch Streaming- und Online-Lebensmittellieferdienste boomen.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich zu besinnen und einige generelle Punkte für zukünftige Kommunikationsmaßnahmen zu beachten:
1. Message in a bottle - Content first!

Auch in Zeiten des Social Distancing gilt: Es wird nicht leichter mit den zentralen Botschaften durchzudringen und gleichzeitig auf Wohlwollen und Verständnis der Kunden oder Auftragnehmer zu treffen. Dies gilt besonders in und nach der akuten Krise. Einige Parameter werden weiter ins Zentrum der Unternehmenskommunikation rücken: verstärkt gefragt sein werden, wird die Entwicklung möglichst nachhaltiger Lösungen. Gleichzeitig werden die Ansprüche an Unternehmenswerte wie Transparenz und Verantwortungsbewusstsein für Unternehmen deutlich steigen.

Bild
Banksy sieht Krankenschwestern als Superhelden unserer Zeit. Fußballspieler haben in Berlin Pizzen in Krankenhäuser geliefert. Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen, sie erkennen die gesellschaftliche Leistung in den Systemrelevanten Berufsfeldern an. Die Verunsicherung der Kunden wird auch nach Ende der Krise anhalten: bei der Bewältigung wird Transparenz eine wichtige Rolle spielen. Werden vereinbarte Fristen eingehalten? Ist das Produkt verfügbar? Wird es in der gleichen Qualität verfügbar sein? Woher kommen die verwendeten Materialien? Und wie nachhaltig wurden sie produziert oder abgebaut?

Transparenz ist die Basis um Werte wie Nachhaltigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Kundenzentrierung erlebbar zu machen. Für Kommunikatoren in Unternehmen bedeutet dies, sich auf die verändernden Bedürfnisse und Sorgen der Zielgruppen einzugehen und diesen möglichst positiv zu unterstützen.

2. Neue digitale Maßnahmen!

Unternehmen suchen neue digitale Lösungen, um auf zum Beispiel fehlende Messen zu reagieren und den Ausfall der sozialen Kontakte zu kompensieren: Ins Auge fallen zunächst Online-Lösungen. Getestet werden Live-Streams, Podcasts, Webinare, Virtuelle Messe-Formate sowie weitere Virtual-Reality-Erlebnisse. Einige dieser digitalen Maßnahmen werden sich zu relevanten Bausteinen und Säulen der Markenkommunikation etablieren.

Durch den Einsatz in der Krise sind diese Tools eingeführt, erprobt und bereits bewährt. Dem dauerhaften Einsatz steht somit – zumindest rein theoretisch – nichts mehr im Wege. Dies umso mehr, da die digital natives zunehmend in den Unternehmen Verantwortung übernehmen. Grundlage für die digitalen Geschäftsmodelle, die auf spezifische Zielgruppen online zugeschnitten sind, ist die Qualität und Auswertung digitaler Daten.

3. Nachhaltigkeit und Kundenzentrierung

Das traditionelle Marketing unterscheidet sich vom Vertrieb insbesondere durch die Soft Skills im Markenaufbau und die Pflege der Unternehmensreputation. Der Verbraucher soll Vertrauen entwickeln und möglichst Markentreu bleiben. Hierfür wird das Social listening unumgänglich werden. Den Kunden zu verstehen und auch entsprechend seiner Wünsche und Bedürfnisse reagieren zu können, wird eine Grundlage zukünftigen Marketings.

Im gleichen Zuge wird der Aufbau von Gruppen und Communities, die direkten Zugang zur Zielgruppe herstellen können, sowohl im B2B als auch im B2C-Marketing relevanter. Die Marketingabteilungen werden ihre Budgets von TV / Anzeigen / Outdoor in Richtung Social Media und Aufbau von Communities verlagern.

4. Marken und gesellschaftliche Verantwortung

Adidas konnte sich langfristig mit einem komplett aus Fischernetz produzierten Schuh als Nachhaltiges Unternehmen positionieren. Diese positive Reputation wurde durch die Ankündigung in der Corona-Krise die Mietzahlungen auszusetzen konterkariert. Die entsprechenden Reaktionen in den Sozialen Medien machen den Unmut der Verbraucher erlebbar und zwingen Unternehmen schnell in eine defensive Rechtfertigungshaltung. Nach der Krise werden Verbraucher noch mehr auf das Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen achten.

TEMA Technologie Marketing AG war seit ihrer Gründung 1994 mit dabei. Dabei haben wir immer die Verantwortung übernommen, sei es mit Formaten für die Gewinnung von Fachkräften oder der Aufklärung zur digitalen Zukunft der Gesellschaft. Dies inszenieren wir in integriert über Eventmaßnahmen, PR, Grafik, Online-Marketing, Social Media, Film. Die Technologie dahinter war und ist für uns nicht Selbstzweck, sondern sie wird für Menschen gemacht, und die gilt es zu begeistern.

Technik muss verstanden werden. Aber auch das Technologiemarketing muss sich der sich verändernden gesellschaftlichen Werte bewusst sein.
Bild Welche Parameter nach Corona die Kommunikation bestimmen werden und wie sie sich langfristig positionieren können, welche Botschaften für ihre Unternehmenspositionierung passen könnten und wie sich diese auf das Storytelling und Produktmarketing auswirken, erläutert Ihnen Stefan Gurda, Leiter der Berliner Niederlassung, im Webinar „Marketing nach Corona“ in unserem nächsten Live-Stream am

Mittwoch, 20. Mai 2020, 14.00 Uhr

Jetzt direkt hier anmelden.


TEMA Technologie Marketing AG
Aachener-und-Münchener-Allee 9
52074 Aachen
Tel. +49 241 88 970-0
Fax +49 241 88 970-999
www.tema.de


Wünschen Sie weitere Informationen? Unser Newsletter erscheint vierteljährlich. Schicken Sie uns Ihr Feedback, Lob oder Kritik an newsletter@tema.de.
Aachen | Berlin | Dortmund | Munich | Stuttgart | Beijing | Chicago | Paris

Um den TEMA Newsletter abzubestellen, klicken Sie hier.